Forschungsprojekt – Grauwasser für öffentliches Stadtgrün nutzbar machen

Der Klimawandel stellt Städte vor eine zentrale Frage: Wie sichern wir öffentliches Grün, ohne Trinkwasser zu verschwenden?

Wir arbeiten zusammen mit GRÜNSTATTGRAU – Konsortialführung, der BOKU Wien – Forschung zur Grauwasserqualität, Strebelwerk GmbH – Grauwassertechnologie, Schöberl & Pöll GmbH – Bauphysik und ÖGLA | HAUS DER LANDSCHAFT – Schnittstelle öffentlicher Raum aktuell an einem Forschungsprojekt, das genau hier ansetzt – den Einsatz von gereinigtem Grauwasser in öffentlichen Grünflächen.

Unser Forschungsziel:

Wir untersuchen, unter welchen rechtlichen und administrativen Rahmenbedingungen gereinigtes Grauwasser aus privaten Gebäuden für die Bewässerung öffentlicher Grüner Infrastrukturen eingesetzt werden kann. Dabei erfassen wir die notwendigen Behördenprozesse, diskutieren Rahmenbedingungen und Akzeptanz in Stakeholder-Workshops, analysieren Standardaufbauten Grüner Infrastrukturen samt Wasserbedarf und bereiten die Potenziale der Grauwassernutzung als Entscheidungsgrundlage für Verwaltung, Politik und Bevölkerung auf.

Warum das wichtig ist:

Während Grauwasser ganzjährig verfügbar wäre, fehlt es in Österreich bislang an klaren Regelungen, belastbaren Prozessen und abgestimmten Zuständigkeiten für den Einsatz im öffentlichen Grünraum. Genau diese Lücke adressiert unser Forschungsprojekt – als Grundlage klimawirksame Lösungen in Städten und Gemeinden.

Ziel ist es, Stadtgrün langfristig zu sichern, Trinkwasser zu schonen und neue Wege der Zusammenarbeit zwischen Gebäuden, Verwaltung und öffentlichem Raum zu ermöglichen.