2294 Schlosshof 1

Österreichs größte barocke Gartenanlage auf dem Lande verbindet durch interdisziplinäre Planung (u.a. Archäologie und Denkmalpflege, Kunstgeschichte, Tourismus, Marketing) historische Gartendenkmalpflege mit zeitgemäßen wirtschaftlichen  Zielsetzungen. Der interaktive Planungsprozess erlaubt nicht nur gewonnene Erfahrungen laufend einzubringen, sondern auch auf Unvorhergesehenes (archäologische Funde während der Bauausführung) zu reagieren.

BauherrIn Marchfeldschlösser Revitalisierungs- und Betriebsges.m.b.H.

Planung- und Ausführungszeitraum 2002 bis heute

  • 2009-heute Mittermayerhof (Kassenhof) und Jägerstöcklparterre, Objektplanung und Örtliche Bauaufsicht'
  • 2008-heute Bauphase IV, Terrasse 7, Objektplanung und örtliche Bauaufsicht, Baustellenkoordination lt. BauKG
  • 2007-2008 Bauphase III, Terrasse 4, örtliche Bauaufsicht*
  • 2003-2007 Bauphase II, Terrasse 5 und Terrasse 6, barocker Gutshof - Orangerieparterre, Objektplanung und örtliche Bauaufsicht*
  • 2003-2005 Bauphase I, Barockgarten - Vorplatz barocker Gutshof-Schlossumfeld - Terrasse - Waldparkplatz - Ostteich, Objektplanung und örtliche Bauaufsicht*
  • 2003 Ausstellung Niederweiden
    „Der lebendige Barockgarten Schloss Hof“*
  • 2003 Expertise Schloss Hof, Barocke Orangerie*
  • 2002-2003 Masterplan Schloss Hof, Barockgarten - Gutshof - Umfeld*

    *in einer Projektgemeinschaft

Grundstücksfläche (Projektgebiet)

  • Bauphase I, Barockgarten - Vorplatz barocker Gutshof-Schlossumfeld - Terrasse 3 - Waldparkplatz - Ostteich, 142.291 m²
  • Bauphase II, Terrasse 5, 4.438 m², Terrasse 6, 16.636 m²,  barocker Gutshof Orangerieparterre, 1.338 m²
  • Bauphase III, Terrasse 4, 2.737 m²
  • Bauphase IV, Terrasse 7, 15.215m²

Beschreibung

Schloss Hof ist Österreichs größter erhaltener barocker Landsitz. Die barocken Gartenanlagen des Schlosses sollen wiederhergestellt und die Grün- und Freiflächen der historischen Gesamtanlage gestaltet werden. Ausgangsbasis war die Geschichte der historischen Anlage. Insbesondere der barocke Terrassengarten in Verbindung mit den Orangeriegärten im barocken Meierhof bildeten das inhaltliche Rückgrat.

Für die Attraktivität der gesamten Anlage spielt der Garten eine tragende Rolle. Die verschiedenen Nutzungsüberlegungen mussten auf die Vereinbarkeit mit den historischen und denkmalpflegerischen Vorgaben untersucht werden. Ziel war und ist, auf Basis der historischen Anlage interessante Angebote für ein breites Besucherspektrum zu schaffen.         „Der barocke Festgarten“ soll möglichst vielschichtig entwickelt und entsprechend vermarktet werden.

Die Umsetzung der Garten- und Freiflächen soll und kann nur in mehreren Teilschritten erfolgen. Dadurch lassen sich Erfahrungen während des Betriebs und aus der Pflege in die Weiterentwicklung integrieren.

Unsere Leistungen
(gem. HO-LAP Honorarleitlinie für Landschaftsplanung und Landschaftspflege, Stand 1.12.2004 der BAIK)

  • Planung
    Vorentwurf - Entwurf - Ausführungsplanung - Kostenermittlungsgrundlage - künstlerische Oberleitung - geschäftliche Oberleitung; inkl. Bepflanzungsplanung und Bewilligungsplanung (naturschutzrechtliche, forstrechtliche und verkehrsrechtliche Genehmigungsverfahren)
  • Örtliche Aufsicht inkl. Baustellenkoordination gem. BauKG
  • Ausstellungsgestaltung